Gedicht 42

 

Rennt, Elfsilber, rennt herbei zur Hilfe,
Allesamt, allesamt herbei, aus jeder Richtung!
Eine dreckige Hure macht sich lustig über mich,
Denn sie ist nun nicht gewillt zurückzugehen
Mir mein Büchlein – falls ihr das geschehen laßt.
Auf, verfolgen wir sie, es einzutreiben!
Wer sie denn eigentlich ist, ist eure Frage? Diese dort, die da ohne Scham
Geht einher und die so geschmacklos albern
Lacht, mit so breitem Maul wie sonst die Hunde der Gallier.
Umringt sie und fordert das Büchlein:
„Hure, dreckige, gib das Buch heraus,
Gib es her, dieses Büchlein, dreckige Hure!“
Es stört Dich gar nicht? Du Schmutz, Du Hure,
Und was es sonst noch dreckigeres geben könnte!
Aber das ist doch alles noch nicht genug!
Wenn es denn gar nicht anders geht, müssen wir Röte
Auf dem kalten hundegleichen Gesicht erzeugen.
Schreit nur immer lauter alle beisammen:
„Hure, dreckige, gib das Buch heraus,
Gib es her, dieses Buch, dreckige Hure!“
Doch er bringt uns nicht weiter, es stört sie gar nicht.
Wir müssen das Gesicht unserer Vorgehensweise ändern,
Vielleicht kommen wir dann unserem Ziel besser näher:
„Reine, Gesittete, gib zurück das Büchlein!“