Gedicht 21

 

Du Aurelius, König der Hungerleider,
Allergrößter von allen, die jetzt und damals existierten,
Die im Moment existend, und die noch kommen werden,
Unzucht willst Du mit meine Liebling treiben.
Und nicht im Stillen! Du läufst ihm nach, du schäkerst,
Klebst an ihm und probierst es mit allen Mitteln.
Für gar nichts! Denn bevor Du mich hereinlegst,
Will ich selber voll Unzucht Dich bearbeiten.
Wärst Du wenigstens satt, so würd ich schweigen.
Doch nun bin ich verärgert über die Tatsachen, dass auch der Junge
jetzt Durst und Hunger Deinerseits kennenlernt.
Darum lass es, denn es ist noch möglich ohne Verlust der Würde;
Wenn Du niedergeritten bist, hörst Du doch auf!